Index

QuantumBW startet Transfer-Booster

© Ludmilla Parsyak | QuantumBW

QuantumBW startet Transfer-Booster

12.02.26 4,2 Millio­nen Euro für Demon­stra­toren in Quanten­sensorik und ‑kommu­nika­tion

QuantumBW startet Transfer-Booster: Land fördert elf Anwen­dungs­demon­stra­toren der Quantentechnologie

Im Rahmen des Innova­tion­scam­pus QuantumBW startet die neue Förder­linie „Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren“ des Landes Baden-Württemberg. Das Minis­terium für Wissen­schaft, Forschung und Kunst sowie das Minis­terium für Wirtschaft, Arbeit und Touris­mus fördern die Entwick­lung von Demon­stra­toren im Bereich der Quanten­sensorik sowie der Quantenkom­mu­nika­tion mit 4,2 Millio­nen Euro.

Mit der neuen Förder­linie „Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren“ im Rahmen von QuantumBW stärkt das Land Baden-Württemberg gezielt den Trans­fer von Quanten­technologien in praktis­che Anwen­dun­gen. Ziel des Transfer-Boosters ist es, vielver­sprechende Forschungsergeb­nisse aus der Quanten­wis­senschaft in konkrete Anwen­dun­gen zu überführen.

Die geförderten Projek­t­teams entwick­eln inner­halb von zwölf Monaten quanten­basierte Machbarkeit­skonzepte, Proto­typen und Demon­stra­toren und erproben diese gemein­sam mit Praxis­part­nern. Im Fokus steht, frühzeitig Einsatzfelder, Produkte und Märkte zu identi­fizieren und damit den Trans­fer in Wirtschaft und Gesellschaft zu beschle­u­ni­gen. Gefördert werden die Projekte durch das Minis­terium für Wissen­schaft, Forschung und Kunst sowie das Minis­terium für Wirtschaft, Arbeit und Touris­mus Baden-Württemberg mit 4,2 Millio­nen Euro.

Quanten­technologien in die Anwen­dung bringen

Die Bandbre­ite der elf ausgewählten Vorhaben zeigt das Poten­zial der Quanten­technologien für zentrale Zukun­fts­felder: Sie reicht von Quantensen­soren für die Krebs­di­ag­nos­tik und die Echtzeit-Analyse von Tumorgewebe über quanten­sichere Kommu­nika­tion­slö­sun­gen bis hin zur zerstörungs­freien Prüfung von Materi­alien im Bauwe­sen, der kontak­t­losen Durch­flussmes­sung in indus­triellen Anlagen, der Analyse von Batteriezellen oder der Satelliten-unabhängigen Navigation.

Akademis­che Partner der Vorhaben sind das Karlsruher Insti­tut für Technolo­gie (KIT), die Univer­sitäten Stuttgart, Ulm und Heidel­berg sowie das Univer­sität­sklinikum Freiburg. Gemein­sam mit außeruni­ver­sitären Forschung­sein­rich­tun­gen – darunter die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung, das Fraunhofer-Institut für Physikalis­che Messtech­nik (IPM), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkör­per­physik (IAF), das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM), das Insti­tut für Mikroelek­tronik Stuttgart (IMS CHIPS) sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinen Insti­tuten für Technis­che Thermo­dy­namik und Quanten­technologien – und weiteren Partnern aus der Indus­trie arbeiten sie in inter­diszi­plinären Teams daran, neue Quanten­technologien in markt­fähige Lösun­gen zu überführen.

 Das Quanten-Ökosystem in THE LÄND

„In der Quanten­wis­senschaft ist Baden-Württemberg führend: Unser Innova­tion­scam­pus QuantumBW bündelt die Exper­tise von Landesuni­ver­sitäten, außeruni­ver­sitären Forschung­sein­rich­tun­gen und Unternehmen. Die neue Förder­linie ‚Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren‘ sorgt dafür, dass vielver­sprechende Forschungsergeb­nisse vom Labor in die Anwen­dung gelan­gen. Von solchen quanten­basierten Innova­tio­nen in Medizin, Umwelt­an­a­lytik oder Materi­al­prü­fung profi­tieren in Zukunft die Menschen und die Wirtschaft im Land“, so Wissenschaftsmin­is­terin Petra Olschowski.

Wirtschaftsmin­is­terin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ergänzt: „Quanten­technologien sind Motor und Schlüs­sel der technol­o­gis­chen Zukunft. Wer ihr wirtschaftliches Poten­zial frühzeitig nutzt, kann neue Märkte prägen und nachhaltige Wertschöp­fung schaf­fen. Mit geziel­ten Impulsen unter­stützen wir, dass aus exzel­len­ter Forschung und Entwick­lung Innova­tion, wirtschaftliche Stärke und Wettbe­werb­s­fähigkeit entstehen.“

Als Innova­tion­scam­pus des Landes vernetzt QuantumBW Univer­sitäten, Forschung­sein­rich­tun­gen, Hightech-Unternehmen und Start-ups und schafft ein offenes Ökosys­tem für die Entwick­lung und Anwen­dung von Quanten­technologien. Mit der neuen Förder­linie stärkt das Land über QuantumBW gezielt den Trans­fer und baut die Position Baden-Württembergs als führen­den Hightech- und Quantentechnologie-Standort weiter aus. Erste Ergeb­nisse der geförderten Anwen­dungs­demon­stra­toren werden im Rahmen von Veranstal­tun­gen von QuantumBW präsen­tiert und mit Partnern aus Wissen­schaft und Wirtschaft disku­tiert.

Sichere Quante­nan­wen­dun­gen im realen Glasfaser­netz von Stuttgart

Ludmilla Parsyak / Barz Gruppe / Univer­sität Stuttgart
Experimenteller Aufbau eines Quantennetzwerkknotens, bei dem ein junger Forschender vor einem in blaues Licht getauchten optischen Aufbau steht und eine Linse in der Hand hält.

Projekt QCyber startet an der Univer­sität Stuttgart

18.02.26 Projekt QCyber startet an der Univer­sität Stuttgart

Sichere Quante­nan­wen­dun­gen im realen Glasfaser­netz von Stuttgart

Mit dem Start des Verbund­pro­jekts QCyber erhält das Quantenökosys­tem in Baden-Württemberg einen starken Impuls im Bereich quanten­sicherer Kommu­nika­tion. Unter der Koordi­na­tion der Univer­sität Stuttgart und der Leitung von Prof. Stefanie Barz erforscht QCyber, wie Quante­nan­wen­dun­gen in echten Netzw­erken mit mehreren Nutzen­den sicher und praxis­tauglich einge­setzt werden können.

Das Projekt adressiert eine zentrale Heraus­forderung der digitalen Souveränität: Während Quanten­com­puter in Zukunft klassis­che Verschlüs­selungsver­fahren angreifen könnten, eröffnet die Quantenkom­mu­nika­tion neue Maßstäbe bei der Abhör­sicher­heit. QCyber geht hier einen entschei­den­den Schritt weiter, indem nicht nur Punkt-zu-Punkt-Verbindungen unter­sucht werden, sondern Netzwerke mit bis zu sechs Knoten über Distanzen von bis zu 20 km im Stuttgarter Glasfasernetz.

Im Fokus stehen multi-user-fähige Quante­nan­wen­dun­gen mit hoher Relevanz für Diplo­matie, Finanzwe­sen, Indus­trie und öffentliche Verwal­tung – etwa sichere, anonyme Mehrparteien-Kommunikation, verteilte Infor­ma­tions­freigabe nur durch Zusam­me­nar­beit mehrerer Akteure, „Quantum E‑Voting“ sowie Ansätze für zukün­ftiges quanten­basiertes Cloud Comput­ing. Ziel ist es, Grund­la­gen­forschung mit konkreten Anwen­dungsszenar­ien zu verbinden und so die technol­o­gis­che Souveränität Deutsch­lands und Europas im Bereich IT-Sicherheit zu stärken.

Ein beson­deres Merkmal von QCyber ist der Feldtest im realen campusweiten Glasfaser­netz Stuttgart, das die Standorte Vaihin­gen und Stadt­mitte verbindet. In Kooper­a­tion mit dem assozi­ierten Partner Nokia, der zusät­zliche Teststrecken bereit­stellt, werden die von den Projek­t­part­nern entwick­el­ten Hardware- und Softwarelö­sun­gen unter realen Bedin­gun­gen geprüft und ihre Integra­tion in beste­hende Cyber­sicher­heit­sar­chitek­turen untersucht.

Über Workshops mit Indus­triepart­nern in der ARENA2036 auf dem Campus Vaihin­gen werden poten­zielle Endanwender*innen frühzeitig einge­bun­den. Mögliche Einsatzfelder reichen von sicherer Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation über den Schutz vernet­zter Produk­tion­san­la­gen in Smart Facto­ries bis zur vertraulichen Datenüber­tra­gung zwischen Unternehmen, Zulief­er­ern und Cloud-Diensten.

Der Innova­tion­scam­pus QuantumBW sieht in QCyber ein Schlüs­sel­pro­jekt, das die Stärken des baden-württembergischen Quantenökosys­tems bündelt: exzel­lente Forschung, reale Testin­fra­struk­turen und enge Verzah­nung mit der Indus­trie. Mit der auf drei Jahre angelegten und mit sechs Millio­nen Euro vom Bundesmin­is­terium für Forschung, Technolo­gie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Initia­tive wird ein wichtiger Baustein für die sichere Infor­ma­tionsver­ar­beitung der Zukunft im QuantumBW-Netzwerk gelegt.

QuantumBW begrüßt den Projek­t­start von P4Q: Meilen­stein für Quanten-Photonik und inter­na­tionale Vernetzung

Rick Bevers
Makroaufnahme eines photonischen Quantencomputing-Chips
Meilen­stein für Quanten-Photonik und inter­na­tionale Vernet­zung

20.01.26 QuantumBW begrüßt den Projek­t­start von P4Q

Meilen­stein für Quanten-Photonik und inter­na­tionale Vernetzung

QuantumBW, der Innova­tion­scam­pus für Quanten­technologien in Baden-Württemberg, feiert den offiziellen Start des europäis­chen Pilot­pro­jekts „Photon­ics for Quantum“ (P4Q). Mit einem Gesamtvol­u­men von 50 Millio­nen Euro ist P4Q ein wegweisendes Vorhaben, das die Entwick­lung und Indus­tri­al­isierung photonis­cher Quantenchips europaweit vorantreibt – und Baden-Württemberg nimmt dabei eine Schlüs­sel­rolle ein!

Baden-Württemberg: Kompe­tenzzen­trum der Quanten-Photonik

Das IMS CHIPS in Stuttgart, mitten im Herzen von „THE LÄND“ und Partner im QuantumBW-Netzw­erk, stellt mit seiner dedizierten Pilotlinie für photonis­che Chips einen zentralen Baustein im P4Q-Konsortium. Hier wird eindrucksvoll demon­stri­ert, wie beste­hende Ferti­gungsin­fra­struk­tur für neuar­tige, photonis­che Anwen­dun­gen genutzt und skaliert werden kann. Diese Kompe­tenz ist das Funda­ment, um Quanten-Photonik von der Labor­forschung in die indus­trielle Anwen­dung zu überführen.

Innova­tion, Technolo­gi­etrans­fer und Souveränität

P4Q adressiert zentrale Heraus­forderun­gen der Quanten­technologien: Die Repro­duzier­barkeit und Skalier­barkeit photonis­cher Kompo­nen­ten für Anwen­dun­gen wie Quanten-Sensorik, abhör­sichere Kommu­nika­tion und Quanten­computing. Mit dem Fokus auf Standards, neue Produk­tion­stech­niken sowie Test- und Packaging-Ansätze ermöglicht P4Q die großskalige Demon­stra­tion (TRL‑8 / MRL‑8) und bahnt den Weg zur Industrialisierung.

Das Projekt trägt damit maßge­blich zur Stärkung der Innova­tions­fähigkeit, Erhöhung der technol­o­gis­chen Souveränität und Resilienz sowie zur Quali­fizierung von Fachkräften bei – ganz im Sinne der Landes- und Bundesstrate­gien für Quantentechnologien.

Partner aus dem QuantumBW-Netzw­erk und inter­na­tionale Zusammenarbeit

P4Q vereint 29 Partner aus Univer­sitäten, Forschungsin­sti­tuten und der Indus­trie aus insge­samt 12 europäis­chen Ländern. Die Förderung des Projekts erfolgt zur Hälfte durch die Europäis­che Union (ChipsJU) und zur anderen Hälfte durch nationale Beiträge, darunter das Bundesmin­is­terium für Forschung, Technolo­gie und Raumfahrt (BMFTR).

Ein weiteres Highlight: Die Teilnahme von Partnern aus den Nieder­lan­den und aus dem QuantumBW-Netzw­erk unter­stre­ichen die Ambitio­nen der inter­na­tionalen Vernet­zung im Bereich der Quanten­technologien gemäß dem „Memoran­dum of Under­stand­ing“ (MoU) zwischen QuantumBW und dem nieder­ländis­chen Pendant Quantum Delta NL. P4Q ist damit ein lebendi­ges Beispiel für die Zielset­zung von QuantumBW: Innova­tion fördern, Technolo­gi­etrans­fer beschle­u­ni­gen und Forschungsin­fra­struk­turen gemein­sam nutzen; kurzum: Baden-Württemberg als global vernet­zten Hotspot für Quanten­technologien etablieren.

QuantumBW gratuliert und blickt in die Zukunft

QuantumBW gratuliert dem gesamten P4Q-Konsortium herzlich zum Projek­t­start. Wir freuen uns auf die innov­a­tiven Ergeb­nisse und die Impulse, die dieses Projekt für das Quanten-Ökosystem in Baden-Württemberg und darüber hinaus setzen wird!

Grandioses Finale der QuantumBW-Roadshow in Offenburg

QuantumBW
Bild einer Veranstaltung aus der Perspektive des Auditoriums mit Blick auf eine Bühnenfläche mit einer Präsentation und einem Redner.

QuantumBW-Roadshow in Offenburg

04.11.25 QuantumBW-Roadshow in Offenburg

Grandioses Finale der QuantumBW-Roadshow in Offenburg 

Mit dem letzten Termin in Offen­burg am 04.11.2025 geht unsere diesjährige QuantumBW-Roadshow vorerst zu Ende. Wir blicken zurück auf vier erfol­gre­iche Events mit unzäh­li­gen frucht­baren Gesprächen zwischen Forschung und Indus­trie – genau was ein starkes Quanten-Ökosystem braucht, und Baden-Württemberg auszeichnet!

Um einen Einstieg in die Quanten­welt zu ermöglichen, haben wir die QuantumBW-Roadshow ins Leben gerufen. Gemein­sam mit Photon­ics BW und der Unter­stützung der IHK-Standorte an unseren Gastge­ber­städten geben wir Unternehmen aus dem Mittel­stand einen Einblick, welche Poten­ziale in den Quanten­technologien stecken. Bei unserem vierten und vorerst letzten Stopp waren wir zu Gast in Offen­burg gemein­sam mit der IHK Südlicher Oberrhein und der IHK Karlsruhe.

Die QuantumBW-Roadshow in Offen­burg zog rund 70 Teilnehmende an, darunter Vertre­tende aus Kliniken, der Pharmain­dus­trie, dem Baumaschi­nen­bere­ich, Fachhochschulen sowie Unternehmen wie Edeka und der Chari­tas. Die Vielfalt der Anwesenden sorgte für einen spannen­den Austausch über innov­a­tive Technolo­gien und deren Anwendungen.

Beson­ders motivierend für die Ausstel­len­den aus unserem QuantumBW-Netzw­erk war der starke Zuspruch aus der Indus­trie für ihre Quanten-Technologien: wie beispiel­sweise für das große Poten­zial der Quanten­sensorik in Mediz­inan­wen­dun­gen wie der Detek­tion von bisher kaum erkennbaren Brustkreb­s­for­men. Genau solche Rückmel­dun­gen zu poten­ziellen Anwen­dun­gen motivieren unsere erstk­las­si­gen Forschen­den in Baden-Württemberg die Quanten­technologien weiter voranzutreiben.

Solche wertvollen Impulse werden nur durch Veranstal­tun­gen möglich, bei der Quanten-Experten, mit inter­essierten Unternehmen in Kontakt zu treten können. Ohne diesen direk­ten Austausch bliebe vielen der Zugang zu poten­ziellen Partnern für gemein­same Trans­fer­pro­jekte verwehrt und schlussendlich auch der Weg für die bahnbrechen­den Entwick­lun­gen der Quanten­technologien. Die QuantumBW-Roadshow 2025 hat nicht nur Wissen vermit­telt, sondern auch wertvolle Verbindun­gen zwischen Wissen­schaft und Indus­trie geschaf­fen. Ein Format das QuantumBW weiter­en­twick­eln wird.

QuantumBW-Roadshow beim Quanten­fes­ti­val in Ulm

QuantumBW-Roadshow in Ulm

15.10.25 QuantumBW-Roadshow in Ulm

QuantumBW-Roadshow beim Quanten­fes­ti­val in Ulm 

Am 09.10.2025 fand zum dritten Mal unsere Roadshow statt und wir durften dieses Mal am KICU (Künstliche Intel­li­genz Campus) in Ulm unsere Gäste willkom­men heißen. Die ganze Woche Stand in Ulm im Zeichen der Quanten, die anlässlich des Quanten­jahres das Quanten­fes­ti­val 2025 „Ulm macht Zukunft erleb­bar“, ausgerichtet von der Univer­sität Ulm, statt. So fanden sich viele Besuchende auf unserer Roadshow ein, um einen Einblick in die Welt der Quanten und des Ökosys­tems in Baden-Württemberg zu bekommen.

Um einen Einstieg in die Quanten­welt zu ermöglichen, haben wir die QuantumBW-Roadshow ins Leben gerufen. Gemein­sam mit Photon­ics BW und der freundlichen Unter­stützung der IHK-Standorte an unseren Gastge­ber­städten geben wir Unternehmen aus dem Mittel­stand einen Einblick, welche Poten­ziale in den Quanten­technologien stecken. Bei unserem dritten Stopp haben wir starke Unter­stützung von unserem netzwerk-Partner dem DLR erhalten.

In kurzen Präsen­ta­tio­nen und Pitches, zeigten unsere Experten nieder­schwellig welche Anwen­dungs­felder bereits heute möglich sind. Die Inhalte wurden mit den besuchen­den an Themen­tis­chen weiter vertieft und dabei sind neue Impulse in frucht­baren Diskus­sio­nen entstanden.

Auch bei unserem dritten Stopp gaben unsere Netzw­erk­part­ner auf unserem Markt der Möglichkeiten Einblicke in Quantentechnologie-Exponate. Das Inter­esse der Besuchen­den zeigte, wie wichtig Austauschfor­mate wie die Quanten-Roadshow sind, um das große Poten­zial der Quanten­technologien in Baden-Württemberg zu kanalisieren.

Den nächsten und vorerst letzten Halt unserer QuantumBW-Roadshow können Sie am 4.11. in Offen­burg erleben. Hier geht es zur Anmel­dung (via IHK Freiburg).

Weitere Impres­sio­nen von der Quanten-Roadshow in Ulm

Quantum Effects 2025

© Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak
QuantumBW Messestand auf der Quantum-Effects 2025 vor dem Vertretende aus Politik, Industrie und Forschung stehen.

Quantum Effects 2025 

10.10.25 Rückblick auf die Quantum Effects 2025

Quantum Effects 2025 – Inter­na­tionales Treffen der Quanteninnovationen 

Mit großer Begeis­terung blicken wir bei QuantumBW auf die Quantum Effects 2025 zurück, die inter­na­tionale Fachmesse für Quanten­technologien, die vom 07.–08. Oktober in Stuttgart stattfand. QuantumBW war mit einem großen Gemein­schafts­stand und zahlre­ichen Netzw­erk­part­nern vor Ort – ein beein­druck­ender Meilen­stein für die Förderung der Quanten­technologien in Baden-Württemberg, der einmal mehr zeigte, was THE LÄND in der Welt der Quanten zu bieten hat.

Der große, gelbe QuantumBW-Gemein­schafts­stand bildete das Herzstück der Messe, was sinnbildlich die zentrale Funktion von QuantumBW im Quantentechnologie-Ökosystem Baden-Württembergs und über die Landes­gren­zen hinaus wider­spiegelt. Als leben­des Zentrum bot der Stand eine breite Palette von Quanten­technologien und Anwen­dungs­beispie­len mit einem Fokus auf die Branchen: Biomedi­zin, Materi­al­wis­senschaften, KI, Mobilität und Raumfahrt. Die Ausstel­len­den Forschungspart­ner aus dem QuantumBW-Netzw­erk zeigten eindrück­lich die Innova­tion­skraft des Landes. Mit dabei waren das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Fraunhofer-Institute IAF, IAO, IPA, IWM und IPM, IQST, QSens, Hahn-Schickard, Thales, Photon­icsBW, Bw_i, The Quantum Future und The Aerospace Länd.

Feierliche Eröffnung der Quantum Effects 2025 mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Feier­liche Eröff­nung der Quantum Effects 2025 mit Wirtschaftsmin­is­terin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. © Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak

Neben den spannen­den Anwen­dungs­demon­stra­toren auf den Messes­tän­den gab es auch ein reiches Angebot an Fachvorträge und Diskus­sio­nen – darunter Panels zu Themen wie Indus­tri­al­isierung, Vertei­di­gung, High-Tech-Agenda und Quanten­netz­werke. Die vielen Austausch­plat­tfor­men und ‑formate zogen viele Besuchende an und boten spannende Einblicke in die Zukunft der Quantentechnologien.

Zu den Höhep­unk­ten der Messe gehörte neben der Eröff­nung mit der Wirtschaftsmin­is­terin von Baden-Württemberg Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut auch die feier­liche Unterze­ich­nung eines Memoran­dums of Under­stand­ing (MoU) zwischen GENCI (Maisons du quantique) und QuantumBW. Ziel dieser Verein­barung ist es, den Wissensaus­tausch und die Zusam­me­nar­beit zwischen dem franzö­sis­chen und dem baden-württembergischen Quantentechnologie-Ökosystem zu stärken.

Nach so einer Messe wird einmal mehr klar, dass wir auf dem Weg in eine erfol­gre­iche und spannende Zukunft mit praktis­chen Anwen­dun­gen von Quanten­technologien sind. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Quantum Effects 2026!

Weitere Impres­sio­nen von der Quantum Effects 2025
Feierliche Eröffnung der Quantum Effects 2025 mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
© Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak
QuantumBW Messestand auf der Quantum-Effects 2025 vor dem Vertretende aus Politik, Industrie und Forschung stehen.
© Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak
Feierliche Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding (MoU) zwischen GENCI (Maisons du quantique) und QuantumBW.
© Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut schüttelt Dr. Volkmar Denner die Hand
© Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak
Impressionen von der Quantum Effects 2025
© Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak
Die Sprecher von QuantumBW auf der Quantum Effects 2025
© Ludmilla Parsyak / Gabriel Parsyak

MHP wird Partner im QuantumBW-Netzwerk

IBM Research
Innenansicht eines Supraleitenden Quantencomputer

MHP wird Partner im QuantumBW-Netzw­erk

08.08.2025, Pressemit­teilung von MHP 

MHP wird Partner im QuantumBW-Netzwerk

Die Management- und IT-Beratung MHP hat eine strate­gis­che Partner­schaft mit dem Innova­tion­scam­pus QuantumBW geschlossen. MHP inter­essiert sich beson­ders für das Quanten­computing und will den Trans­fer von der Quanten­forschung in die indus­trielle Praxis fördern. Gleichzeitig folgen sie einer strate­gis­chen Orien­tierung, um auf Chancen und Risiken durch die Technolo­gie hinzuweisen. MHP steht als neuer Partner von QuantumBW Unternehmen hierbei als verlässlicher Ansprech­part­ner zur Seite.
Markus Wambach, Group COO bei MHP: „In der Quanten­tech­nolo­gie steckt enormes Poten­zial – entschei­dend ist jedoch, ob wir es schaf­fen, Erken­nt­nisse aus Forschung und Wissen­schaft in konkrete Geschäftsmod­elle zu überführen. Genau hier setzt unsere Partner­schaft mit QuantumBW an: Wir bringen akademis­che Exzel­lenz, univer­sitäres Wissen und unternehmerische Praxis zusam­men. Unser gemein­sames Ziel ist es, Innova­tion in echten wirtschaftlichen Nutzen zu verwan­deln – zum Vorteil unserer Kunden und zur Stärkung eines zukun­fts­fähi­gen Innova­tion­s­stan­dorts.

Innova­tion­sökosys­tem QuantumBW

Das geteilte Know-how wollen beide Partner nutzen, um künftig noch treff­sicherer nach neuen Einsatzge­bi­eten und Anwen­dungsmöglichkeiten für Quanten­com­puter zu suchen. QuantumBW plant, sein bisheriges Netzw­erk weiter zu einem umfassenden Quanten-Innovationsökosystem in Baden-Württemberg auszubauen.

„Mit MHP begrüßen wir einen wertvollen Partner in unserem Netzw­erk, der mit seinem tiefen Verständ­nis von Unternehmen und ihren Struk­turen das Bewusst­sein dafür schaf­fen kann, welche Chancen und Verän­derun­gen eine Quanten­zukunft mit sich bringt“, betont Alexan­der Heinrich, Leiter der Geschäfts­stelle QuantumBW. „Gemein­sam können wir Unternehmen dabei unter­stützen, anhand von Use Cases schon heute zu verste­hen, wie die Indus­trie in Zukunft von Quanten­technologien profi­tieren kann – um morgen als Vorre­iter ganz vorne mit dabei zu sein. Wir freuen uns darauf, gemein­sam mit MHP als Teil des QuantumBW-Netzw­erks einen Beitrag zu einer souverä­nen europäis­chen Zukunft der Quanten­technologien zu leisten.“

Julian Seyfarth, Portfo­lio Manager und Associate bei MHP: „Unser Ziel ist es, den Trans­fer von Quanten­forschung in der indus­triellen Praxis konse­quent voranzutreiben. Im Fokus stehen konkrete Anwen­dung­sprob­leme und keine abstrak­ten Poten­ziale. Wir wollen dazu beitra­gen, dass Quanten­technologien dort Wirkung entfal­ten, wo sie echten Mehrw­ert schaf­fen. Zugle­ich sehen wir es als unsere Verant­wor­tung, frühzeitig auf sicher­heit­skri­tis­che Risiken durch Quanten­computing hinzuweisen, etwa das Brechen klassis­cher Verschlüs­selung, und Unternehmen bei der Einführung quanten­re­silien­ter Lösun­gen wie Post-Quantum-Kryptografie zu unterstützen.“ 

Einsatz von Quantencomputern

Quanten­com­puter nutzen Prinzip­ien der Quanten­physik, um bestimmte Rechen­prob­leme auf völlig neue Weise zu lösen – anders als klassis­che Rechner. Während herkömm­liche Computer mit Bits arbeiten, die entweder den Zustand 0 oder 1 annehmen, verar­beiten Quanten­com­puter Infor­ma­tio­nen mithilfe von Qubits, die dank des quanten­mech­a­nis­chen Effekts der Super­po­si­tion beide Zustände gleichzeitig abbilden können. Das eröffnet neue Rechen­wege für beson­ders komplexe Aufgaben – etwa bei der Optimierung von Liefer­ket­ten oder der simula­tion­s­gestützten Entwick­lung neuer Materialien.

Gleichzeitig bringt die neue Rechen­leis­tung erhebliche sicher­heit­stech­nis­che Risiken mit sich: Quanten­com­puter werden die heute weitver­bre­it­eten asymmetrischen Verschlüs­selungsver­fahren wie RSA oder ECC in wenigen Jahren brechen können. Schon jetzt besteht Handlungs­be­darf, da abgefan­gene Daten nachträglich entschlüs­selt werden könnten („Store Now, Decrypt Later“). Beson­ders sicher­heit­skri­tis­che Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Vertei­di­gung oder Finanzwe­sen sollten frühzeitig Handlung­sop­tio­nen prüfen. MHP steht Unternehmen hierbei als verlässlicher Ansprech­part­ner zur Seite – mit strate­gis­cher Orien­tierung zu den Chancen und Risiken dieser Technologie.

Über MHP

Als Technologie- und Business­part­ner digital­isiert MHP seit 1996 die Prozesse und Produkte seiner weltweit rund 300 Kunden in den Bereichen Mobil­ity und Manufac­tur­ing und begleitet sie bei ihren IT-Transformationen entlang der gesamten Wertschöp­fungs­kette. Für die Management- und IT-Beratung steht fest: Die Digital­isierung ist einer der größten Hebel auf dem Weg zu einem besseren Morgen. Daher berät das Unternehmen der Porsche AG sowohl opera­tiv als auch strate­gisch in Themen­feldern wie beispiel­sweise Customer Experi­ence und Workforce Trans­for­ma­tion, Supply Chain und Cloud Solutions, Platforms & Ecosys­tems, Big Data und KI sowie Indus­trie 4.0 und Intel­li­gent Products. Die Unternehmens­ber­atung agiert inter­na­tional, mit Haupt­sitz in Deutsch­land und Tochterge­sellschaften in den USA, Mexiko, Großbri­tan­nien, Rumänien, Indien und China. Rund 4.700 MHPlerin­nen und MHPler vereint der Anspruch nach Exzel­lenz und nachhaltigem Erfolg. Dieser Anspruch treibt MHP weiter an – heute und in Zukunft.

Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren

28.07.25 QuantumBW-Programm­linie startet

Förder­aufruf: Transfer-Booster für Quantentechnologie-Demonstratoren

Was wird gefördert:

Die vielver­sprechend­sten Proto­typen aus Labor- und Forschung­sumge­bun­gen  in die dafür relevan­testen Märkte zu bringen, ist Ziel dieser Programmlinie.

Wer wird gefördert:

Förder­berechtigte Antrag­steller sind akademis­che Forschung­sein­rich­tun­gen mit Sitz in Baden-Württemberg, die eine insti­tu­tionelle Förderung des Landes bzw. des Bundes und der Länder erhal­ten, d.h. Univer­sitäten, Hochschulen für Angewan­dete Wissenschaften oder außeruni­ver­sitäre Forschung­sein­rich­tung. Unternehmen mit Sitz oder Nieder­las­sung in Baden-Württemberg können als Projek­t­part­ner auf eigene Kosten teilnehmen, erhal­ten aber keine direkte Förderung für ihre projek­t­be­zo­ge­nen Aufwendungen.

Die Förderung erfolgt, je nach antrag­stel­len­der Insti­tu­tion, getrennt durch die Minis­te­rien: Das Minis­terium für Wissen­schaft, Forschung und Kunst ist für die Förderung von Univer­sitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) sowie der Helmholtz-Gemeinschaft zuständig, während das Minis­terium für Wirtschaft, Arbeit und Touris­mus Vorhaben der Fraunhofer-Gesellschaft, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der außeruni­ver­sitären Forschungsin­sti­tute der Innova­tion­sal­lianz Baden-Württemberg e. V. (innBW) fördert.

Förder­fähig sind Projekte aus allen Quanten­technologien, die auf eine markto­ri­en­tierte Imple­men­tierung von Anwen­dun­gen abzie­len. Aufgrund der Anwen­dung­sori­en­tierung und beson­deren Vorre­it­er­rolle Baden-Württembergs werden insbeson­dere Projek­tvorhaben aus der Quanten­sensorik und ‑metrolo­gie erwartet, aber auch Vorhaben aus Bereichen wie zum Beispiel “Position­ing, Naviga­tion and Timing” (PNT) können eingere­icht werden. Projek­tvorschläge aus dem Bereich Quanten­computing stehen hinge­gen nicht im Fokus dieser Ausschreibung.

Wie wird gefördert:

Gefördert werden wissenschafts­getriebene Forschungs- und Entwick­lungsvorhaben. Die Förderung wird im Wege der Projek­t­förderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Für Transfer-Booster-Projekt stehen insge­samt Landesmit­tel im Umfang von 3 Millio­nen Euro zur Verfü­gung. Die einzel­nen Transfer-Booster-Projekte können eine Förder­summe von insge­samt bis zu 500.000 Euro für eine Laufzeit von bis zu 12 Monaten erhal­ten. Ein Förder­be­ginn (Projek­t­start) zum 15.11.2025 ist vorgesehen.

Antrags­frist:

Antrags­frist ist der 15.10.2025.

Zum Förder­aufruf (MWK)

UND

Zum Förder­aufruf (WM)

Wer fördert?

Die QuantumBW-Programm­linie „Anwen­dungs­demon­stra­toren“ wird gemein­sam gefördert von dem Minis­terium für Wissen­schaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie dem Minis­terium für Wirtschaft, Arbeit und Touris­mus Baden-Württemberg.

Hahn-Schickard tritt dem QuantumBW-Netzw­erk bei

Bernd Müller/Hahn-Schickard
Ein optisches Werkzeug für diffraktive Optiken
Hahn-Schickard tritt dem QuantumBW-Netzw­erk bei

10.04.25 Das QuantumBW-Ökosys­tem bekommt Zuwachs

Hahn-Schickard tritt dem QuantumBW-Netzw­erk bei

QuantumBW heißt Hahn-Schickard als Netzwerk-Partner herzlich willkom­men. Als Forschungs- und Entwick­lungs­di­en­stleis­ter hat Hahn-Schickard seinen Fokus auf intel­li­gen­ten Produk­ten mit Mikrosys­temtech­nik und bringt damit wichtige Kompe­ten­zen in das Ökosys­tem ein, die insbeson­dere durch die Entwick­lung von Schlüs­sel­tech­nolo­gien wie optis­che Mikrosys­teme für die Quanten­sensorik entschei­dende Kompe­ten­zen einbringt auf dem Weg zur Indus­tri­al­isierung der Quantentechnologien.

Hahn-Schickard entwick­elt an seinem Standort in Stuttgart innov­a­tive Lösun­gen für die Aufbau- und Verbindung­stech­nik von Mikrosys­te­men, die höchste Anforderun­gen an Präzi­sion und Zuver­läs­sigkeit erfüllen. Darauf aufbauend bringt Hahn-Schickard für die Realisierung von Quantensen­soren ein breites und Technolo­gieport­folie für photonis­che Systeme im QuantumBW-Ökosys­tem ein. Durch Technolo­gien wie die Mikrostruk­turierung von Optikkom­po­nen­ten aus Polymer, räumliche Schal­tungsträger und hochpräzise 3D-Bestückung sowie die Verkapselung von (Opto-)Elektronik können wichtige Schritte auf dem Weg der Quantensensorik-Technologie-Roadmap von QuantumBW gemacht werden.
Immer dann, wenn Forschung das Ziel hat, serien­taugliche Produkte auf den Markt zu bringen, hören wir genau hin! Speziell für Quantensen­soren sind unsere seit vielen Jahren erforschten Herstel­lung­sprozesse für optis­che Mikrosys­teme ein Schlüs­sel für die skalier­bare, zuver­läs­sige und kosten­ef­fiziente Produk­tion. Unser Fokus richtet sich dabei auf höchste Perfor­mance in kleinen bis mittleren Stück­zahlen. Durch unseren Beitritt zu QuantumBW unter­stre­ichen wir unsere Ambition, eine echte Zukun­ft­stech­nolo­gie schnell in neue Produkte zu bringen“
Dr. Karl-Peter Fritz
Insti­tut­sleiter
Hahn-Schickard

Über Hahn-Schickard

In vertrauensvoller Zusam­me­nar­beit mit der Indus­trie realisiert Hahn-Schickard als Forschungs- und Entwick­lungs­di­en­stleis­ter an seinen Standorten in Stuttgart, Villingen-Schwenningen, Freiburg und Ulm innov­a­tive Produkte und Technolo­gien in den Bereichen Sensoren- und Aktoren, System­inte­gra­tion, Cyber-Physical Systems, Kommu­nika­tion­stech­nik, Softwa­reen­twick­lung, Lab-on-a-Chip und Analytik, Mikroelek­tronik, Aufbau- und Verbindung­stech­nik, Mikromon­tage, Infor­ma­tion­stech­nik, Mediz­in­tech­nik und Zuver­läs­sigkeit. Das Angebot umfasst auch die Herstel­lung von kleineren und mittleren Serien sowie die Überleitung in die Großse­rien­fer­ti­gung.

Neu im QuantumBW-Ökosys­tem: IMS CHIPS

03.04.2025 – Neues Mitglied im QuantumBW-Netzw­erk

Neu im QuantumBW-Ökosys­tem: IMS CHIPS

Das Insti­tut für Mikroelek­tronik Stuttgart (IMS CHIPS) ist das jüngste Mitglied des QuantumBW-Netzw­erks und insbeson­dere auf dem Gebiet der elektro­n­is­chen und photonis­chen Integra­tionstech­nolo­gien eine treibende Innova­tion­skraft in Baden-Württemberg. Diese Bereiche bilden Schlüs­selkom­po­nen­ten für Quanten­technologien in Form von Nanos­truk­turierun­gen und der hohen Integra­tion von elektro­n­is­chen Schal­tun­gen. Mit IMS CHIPS wächst das Quanten-Ökosystem im Land um ein Insti­tut, das in diesen wichti­gen Technolo­gien wissenschaftliche Präzi­sion mit indus­triellem Nutzen verbindet.

 

Quanten­technologien sind eine der Schlüs­sel­tech­nolo­gien des 21. Jahrhun­derts. Durch sie entste­hen vollständig neue Möglichkeiten in den Bereichen Comput­ing, Kommu­nika­tion und Sensorik. Das IMS CHIPS trägt zu diesen Entwick­lun­gen mit skalier­baren elektro­n­is­chen und photonis­chen Integra­tionstech­nolo­gien bei. QuantumBW freut sich über den Zuwachs im Netzw­erk, der als treibende Kraft in diesen Bereichen die indus­trielle Nutzung der Quanten­technologien in Baden-Württemberg voranbringt.

QuantumBW zielt entlang seiner Quantentsensorik-Roadmap in den kommenden acht Jahren auf eine breite Verfüg­barkeit von Quantensen­soren in Massen­märk­ten in Baden-Württemberg ab. Das ist nur mit starken Partner wie IMS CHIPS möglich, die gemein­sam mit den Playern aus dem QuantumBW-Netzw­erk das Poten­zial haben, die ersten Volumen­pro­dukte im Bereich der Quanten­sensorik in THE LÄND auf den Markt zu bringen.

Die Forschung und Entwick­lung an skalier­baren Quantensen­soren bietet die Möglichkeit dem Standort Baden-Württemberg durch eine disrup­tive Spitzen­tech­nolo­gie einen nachhalti­gen Technolo­gievor­sprung zu sichern, ähnlich wie es die MEMS-Technologie Anfang des Jahrtausends geschafft hat.”
Prof. Dr. Jens Anders
Insti­tut­sleiter
IMS CHIPS
Porträt von Jens Anders, einem weißen Mann mittleren Alters.

Über das IMS CHIPS

Das Insti­tut für Mikroelek­tronik Stuttgart (IMS CHIPS) steht für Spitzen­forschung und bahnbrechende Innova­tio­nen in den Schlüs­sel­tech­nolo­gien der Zukunft. Als eine führende Einrich­tung in den Bereichen Integri­erte Schal­tun­gen und Systeme, Silizium-Photonik, M(E)MS-Technologien und Nanos­truk­turierung verbindet das IMS wissenschaftliche Präzi­sion mit indus­triellem Nutzen.

In enger Zusam­me­nar­beit mit der Univer­sität Stuttgart und als Teil der Innova­tion­sal­lianz Baden-Württemberg entwick­elt das Insti­tut maßgeschnei­derte Lösun­gen – von hochpräzisen Einze­lan­fer­ti­gun­gen bis hin zu spezial­isierten Kleinserienproduktionen.

Mit zukun­ftsweisenden Forschung­spro­jek­ten setzt IMS CHIPS neue Maßstäbe in Litho­grafiev­er­fahren, Mediz­in­tech­nik, Optik und Photonik, smarter Sensorik, Indus­trie 4.0 und künstlicher Intel­li­genz. Durch sein Engage­ment in hochkaräti­gen Projek­ten treibt das Insti­tut den Fortschritt, die Präzi­sion und die nachhaltige Technolo­gieen­twick­lung weltweit voran.

Das Engage­ment für Nachhaltigkeit und Energieef­fizienz ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Insti­tuts. Sie sichert und erweit­ert die Forschung und Entwick­lung von Spitzen­tech­nolo­gien in Deutsch­land. Dabei setzt es auf trans­par­ente und nachhaltige Prozesse und agiert als verlässlicher Partner der deutschen Indus­trie. Beson­ders auf dem Gebiet der Verfahrensen­twick­lung zur Nanos­truk­turierung setzt das Insti­tut neue Maßstäbe und leistet einen wichti­gen Beitrag zur Innova­tion­skraft des Landes.

Quantensen­sor für Schüler­forschung in Baden-Württemberg

DLR
Ein Herr und eine junge Dame bei der ÜBergabe eines Quantensensors der Firma Advanced Quantum an das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg

Quantensen­sor für Schüler­forschung in Baden-Württemberg

25.02.2025 QuantumBW fördert die Bereit­stel­lung eines Quantensen­sors für die Schülerforschung

Quantensen­sor für Schüler­forschung in Baden-Württemberg

Am Schüler­forschungszen­trum Südwürt­tem­berg (SFZ) e.V. können ab sofort Schülerin­nen und Schüler mit einem echten Quantensen­sor forschen und aus erster Hand erfahren, was die vielver­sprechende Technolo­gie heute schon kann. Möglich gemacht wird dies durch ein Quantensen­sorsys­tem, das die Advanced Quantum GmbH dem SFZ leiht. Die Leihge­bühr übern­immt die Landesini­tia­tive für Quanten­technologien QuantumBW. Der Kurs wird durch eine Dozentin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitet und bietet eine einzi­gar­tige Chance für die angehen­den Quanten­forscherin­nen und ‑forscher von morgen.

Am Schüler­forschungszen­trum Südwürt­tem­berg (SFZ) e.V. am Standort Ulm wird erstma­lig ein Kurs zur Quanten­sensorik für Schülerin­nen und Schüler ab der achten Klasse angeboten. Die Dozentin Carina Kanitz, Doktorandin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), freut sich auf die kommenden Kurse: „Es ist etwas Beson­deres, dass Schülerin­nen und Schüler Zugang zu einem echten Quantensen­sor haben werden. So lässt sich das Poten­zial dieser Technolo­gie gut vermit­teln und Begeis­terung für eine der wichtig­sten Sensortech­nolo­gien der Zukunft wecken.“

Die Bereit­stel­lung des Quantensen­sorsys­tems der Advanced Quantum GmbH wird durch QuantumBW unter­stützt. Es ist ein Parade­beispiel für das starke und einzi­gar­tige Quantentechnologie-Ökosystem in Baden-Württemberg, in dem Forschung­sein­rich­tun­gen, Unternehmen und Politik gemein­sam daran arbeiten, die Quanten­technologien voranzubrin­gen und die Stärken des Quanten-Standorts weiter auszubauen. „Dabei spielt die Förderung von Fachkräften, von Exper­tin­nen und Experten eine entschei­dende Rolle. Sie wird bei uns ganzheitlich bei den Schulen begin­nend gedacht,“ betont Dr. Alexan­der Heinrich, Leiter der Geschäfts­stelle QuantumBW.

Forschung mit Quantensensoren

Am SFZ- Standort in Ulm können Schülerin­nen und Schüler in dem Kurs „Forschung mit Quantensen­soren“ mit einem echten Quantensen­sor auf dem Stand der Technik arbeiten, der Magnet­felder extrem genau detek­tieren kann.

Das System basiert auf Farbzen­tren in Diamant, die durch die gezielte Manip­u­la­tion eines künstlich gewach­se­nen Diaman­tkristalls entste­hen. Im dem Sensorsys­tem der Advanced Quantum GmbH wurden dafür einzelne Kohlen­stoffatome in dem Diamant durch Stick­stoffatome ersetzt, wodurch sich sogenan­nte Stickstoff-Fehlstellen bilden (NV-Zentren aus dem eng. „nitro­gen vacancy“). Diese NV-Zentren werden in dem Sensorsys­tem mit Lasern und Mikrow­ellen gezielt manip­uliert, wodurch sie externe physikalis­che Parame­ter mit extremer Präzi­sion messen und so als hochsen­si­bler Quantensen­sor fungieren. „Wir freuen uns mit unserem Quantensen­sor, die Förderung von inter­essierten Schulkindern unter­stützen zu können. Wir sind überzeugt, dass die Quanten­sensorik in der Zukunft in vielen Anwen­dun­gen eine wichtige Rolle spielen wird, daher kann man sich gar nicht früh genug damit befassen,“ so Kim Demian Kafenda, Geschäfts­führer der Advanced Quantum GmbH.

Die Quanten­sensorik ist die am weitesten entwick­elte Quanten­tech­nolo­gie der zweiten Gener­a­tion und verspricht in vielen Anwen­dun­gen unserer Gesellschaft zu Gute zu kommen. Mit Quantensen­soren lassen sich beispiel­sweise die schwachen Signale unseres Nerven­sys­tems im Körper messen, neue Naviga­tion­ssys­teme entwick­eln und sie bietet völlig neue Erken­nt­nisse in der Materi­al­prü­fung. Mehr zu den poten­ziellen Anwen­dun­gen und den Vorteilen, die Quantensen­soren gegenüber herkömm­lichen Sensoren haben, können Schülerin­nen und Schüler am SFZ ab Ende März selbst erleben und aus erster Hand Einblicke in die Sensorik von morgen erhalten.

 

Eine Anmel­dung zu den kosten­losen Kursen des Schüler­forschungszen­trum Südwürt­tem­berg (SFZ) e.V. ist für inter­essierter Schülerin­nen und ‑schüler ab der achten Klasse unter folgen­dem Link möglich:
https://sfz-bw.de/kursprogramm-ulm_2024/

Das SFZ ist durch das Regierung­sprä­sid­ium Tübin­gen des Landes Baden-Württemberg als außer­schulis­cher Lernort und außer­schulis­ches Forschungszen­trum offiziell anerkannt. 

QuantumBW wird gemein­sam von den Minis­te­rien für Wissen­schaft, Forschung und Kunst sowie Wirtschaft, Arbeit und Touris­mus Baden-Württemberg gefördert.

Die Verwen­dung der Fotos ist ausschließlich im Zusam­men­hang mit dieser Pressemit­teilung und unter Angabe des Copyrights gestattet.

Erfol­gre­icher Auftakt zur Quanten-Roadshow in Baden-Württemberg

corner.designstudio
Auftakt der Quanten-Roadshow von QuantumBW in Aalen

Erfol­gre­icher Auftakt zur Quanten-Roadshow 

25.02.2025 Roadshow zum Inter­na­tionalen Jahr der Quantentechnologien

Erfol­gre­icher Auftakt zur Quanten-Roadshow in Baden-Württemberg

Im Inter­na­tionalen Jahr der Quanten­technologien lädt QuantumBW gemein­sam mit Ihren Partnern Photon­ics BW und der IHK zur Quanten-Roadshow an vier Termi­nen ein. Am 25. Februar fand der erfol­gre­iche Auftakt in Aalen statt. Der konkrete Stand der Technik in den drei Themen­bere­iche Quanten­computing, sensorik und kommu­nika­tion stand im Fokus der Veranstal­tung. Am digiZ-Standort Aalen der IHK Ostwürt­tem­berg kamen Quantentechnologie-Hersteller aus dem QuantumBW-Netzw­erk und poten­zielle Enduser aus der Region zu einem frucht­baren Austausch zusammen.

Am 25. Februar kamen am digiZ-Standort Aalen der IHK Ostwürt­tem­berg über 60 Quanten­ex­perten, ‑inter­essierte und ‑enthu­si­as­ten aus THE LÄND bei dem ersten Halt der Quanten-Roadshow zusam­men. Nach einem Überblicksvor­trag zum Status Quo der vielver­sprechen­den Quanten­technologien wurde in prägnan­ten Pitches die individu­elle Sicht regionaler Unternehmen auf die Technolo­gien vorgestellt. Es wurde über aktuelle Projekte und Perspek­tiven gesprochen und der Stand der Technik in Baden-Württemberg beleuchtet, der, wie sich zeigt, weltweit ganz vorne mit dabei ist!

In den anschließen­den inter­ak­tiven Austauschfor­maten wurde zu den Themen­schw­er­punk­ten Quanten­computing, ‑sensorik und ‑kommu­nika­tion rege disku­tiert. Dabei war das zentrale Thema wie diese Technolo­gien nutzbar und somit in die Anwen­dung gebracht werden können. Darüber hinaus konnten die Besucher Quanten­technologien aus erster Hand mittels verschiedener Demon­stra­toren erfahren.

Dr. David Heisenberg an der Quanten-Roadshow
Dr. David Heisen­berg, Enkel des Nobel­preisträgers Dr. Werner Heisen­berg und Photon­ics BW Mitglied trat als Botschafter für die Quanten­technologien auf. © corner.designstudio

Beim Auftakt der Roadshow gab es ein spannen­des Programm:

  • 15:00 Uhr Begrüßun­gen durch die Gastge­ber
    Wir freuen uns sehr, unser Photon­ics BW Mitglied Dr. David Heisen­berg, Enkel des Nobel­preisträgers Dr. Werner Heisen­berg, als Botschafter für die Quanten­technologien begrüßen zu dürfen.
  • 15:10 Uhr Wo stehen die Quanten­technologien?
    Überblick über Quanten­computing, ‑sensorik und ‑kommu­nika­tion
  • 15:30 Uhr Pitches von Unternehmen
    Regionale Unternehmen präsen­tieren ihre aktuellen Projekte und Perspek­tiven im Bereich Quantentechnologien.
  • 16:00 Uhr Kaffeep­ause auf dem Markt der Möglichkeiten
    Tauschen Sie sich mit Experten aus an inter­ak­tiven Ständen.
  • 16:30 Uhr Inter­ak­tiver Austausch und Netzw­erken
    An 10 Statio­nen erleben Sie spannende Einblicke in Quanten­computing, ‑sensorik und ‑kommu­nika­tion. Disku­tieren Sie relevante Forschungs­the­men für Ihr Unternehmen.
  • 17:30 Uhr Zusam­men­fas­sung und Ausblick
    Diskus­sion der Ergeb­nisse und Blick in die Zukunft der Quantentechnologien
  • ab 18:00 Uhr Get-Together mit Abendimbiss

Das Event in Aalen war der Auftakt zur Quanten-Roadshow, die QuantumBW gemein­sam mit Ihren Partnern Photon­ics BW und der IHK zum Inter­na­tionalen Jahr der Quanten­technologien 2025 durch­führen. Die Roadshow wird an drei weiteren Standorten in diesem Jahr stattfinden:

 

    • Stuttgart am 21.07.2025

    • Ulm am 09.10.2025

    • Freiburg Anfang Novem­ber, gemein­sam mit IHK Karlsruhe

Opening der Quanten-Roadshow
Wo stehen die Quanten­technologien wirklich? Mit dieser Kernfrage wurden die drei Themen­bere­iche Quanten­computing, ‑sensorik und ‑kommu­nika­tion gepitched. © corner.designstudio

Neben dem enormen Innova­tionspoten­zial, das die Akteure in Baden-Württemberg gemein­sam im Bereich der Quanten­technologien haben, wurde bei dem Auftakt deutlich, dass es genau solche Plattfor­men wie die Roadshow braucht, bei denen die Entwick­ler und poten­zielle Enduser zusam­menkom­men – denn nur so lässt sich das Quantentechnologie-Potenzial in THE LÄND gemein­sam heben.

Pionier­forschung in Baden-Württemberg: Eröff­nung von zwei Quantenkommunikations-Teststrecken

Elvira Eberhardt | Uni Ulm
Quantenkommunikation-Teststrecke Ulm
Eröff­nung von zwei Quantenkommunikations-Teststrecken in Karlsruhe und Ulm

27.01.2025 – Pionier­forschung in Baden-Württemberg

Eröff­nung von zwei Quantenkommunikations-Teststrecken

Baden-Württemberg position­iert sich als führen­der Standort Deutsch­lands für Quantenkom­mu­nika­tion­stech­nolo­gien. Mit der Eröff­nung zweier bedeu­ten­der Teststrecken in Karlsruhe und Ulm wird ein entschei­den­der Schritt zur Erschließung der Poten­ziale von Quantenkom­mu­nika­tion und Quanten­net­zw­erken unter­nom­men.

Am Karlsruher Insti­tut für Technolo­gie (KIT) wurde am 22.01.2025 eine 20 Kilome­ter lange Glasfaser-Teststrecke eröffnet, die speziell ausges­tat­tete Labore am Campus Süd und Campus Nord verbindet. Diese Strecke ermöglicht Forschen­den die Entwick­lung und Erprobung von Quanten­schlüs­selverteilung­stech­nolo­gien, die auf physikalis­chen Geset­zen basieren und somit eine abhör­sichere Kommu­nika­tion gewährleis­ten. Die Teststrecke ist eine zentrale Infra­struk­tur der Exzellenzcluster-Initiative „Chem4Quant“ und unter­stützt die Erforschung von Quanten-Repeatern, die für den Aufbau eines künfti­gen Quanten­in­ter­nets unerlässlich sind.

Glasfaser-Teststrecke am KIT
Die Glasfaser-Teststrecke stellt eine wichtige Plattform für die Quanten­forschung dar und verbindet Campus Süd und Campus Nord am KIT. (Copyright: KIT)

Gleichzeitig hat die Univer­sität Ulm in Zusam­me­nar­beit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 27.02.2025 eine 2,5 Kilome­ter lange Quantum Key Distribution-Strecke in Betrieb genom­men. Diese Strecke, die als erste in Baden-Württemberg zwischen einer Univer­sität und einer außeruni­ver­sitären Einrich­tung verläuft, ermöglicht die sichere Übertra­gung von Infor­ma­tio­nen mit Quanten­schlüs­seln. Das Projekt profi­tiert von der Exper­tise des DLR in optis­cher Kommu­nika­tion und Quanten­computing und stellt einen bedeu­ten­den Schritt zur praktis­chen Anwen­dung quanten­basierter Verschlüs­selung­stech­niken dar.

Mitwirkende und Gäste der Vorführung der Quantum Key Distribution-Teststrecke
Mitwirk­ende und Gäste der Vorführung der Quantum Key Distribution-Teststrecke (Foto: Elvira Eberhardt / Uni Ulm)

Beide Teststrecken sind integrale Bestandteile der Innova­tion­sstrate­gie der Landesini­tia­tive QuantumBW. Durch die geplante Verbindung der Teststrecken über die Univer­sität Stuttgart wird ein landesweites Netzw­erk geschaf­fen, das die Quanten­revolution in Baden-Württemberg vorantreibt. Diese strate­gis­che Entwick­lung stärkt die Region als führen­den Standort für Quanten­forschung und ‑anwen­dun­gen und trägt dazu bei, die Sicher­heit in Bereichen wie Medizin, Finanzen und Politik zu erhöhen.

Mit diesen Initia­tiven unter­stre­icht Baden-Württemberg seine Rolle als Vorre­iter in der Quantenkom­mu­nika­tion und bietet Forschen­den eine einzi­gar­tige Plattform zur Erforschung und Entwick­lung zukun­ftsweisender Quantentechnologien.