Rick Bevers
Makroaufnahme eines photonischen Quantencomputing-Chips
Meilen­stein für Quanten-Photonik und inter­na­tionale Vernet­zung

20.01.26 QuantumBW begrüßt den Projek­t­start von P4Q

Meilen­stein für Quanten-Photonik und inter­na­tionale Vernetzung

QuantumBW, der Innova­tion­scam­pus für Quanten­technologien in Baden-Württemberg, feiert den offiziellen Start des europäis­chen Pilot­pro­jekts „Photon­ics for Quantum“ (P4Q). Mit einem Gesamtvol­u­men von 50 Millio­nen Euro ist P4Q ein wegweisendes Vorhaben, das die Entwick­lung und Indus­tri­al­isierung photonis­cher Quantenchips europaweit vorantreibt – und Baden-Württemberg nimmt dabei eine Schlüs­sel­rolle ein!

Baden-Württemberg: Kompe­tenzzen­trum der Quanten-Photonik

Das IMS CHIPS in Stuttgart, mitten im Herzen von „THE LÄND“ und Partner im QuantumBW-Netzw­erk, stellt mit seiner dedizierten Pilotlinie für photonis­che Chips einen zentralen Baustein im P4Q-Konsortium. Hier wird eindrucksvoll demon­stri­ert, wie beste­hende Ferti­gungsin­fra­struk­tur für neuar­tige, photonis­che Anwen­dun­gen genutzt und skaliert werden kann. Diese Kompe­tenz ist das Funda­ment, um Quanten-Photonik von der Labor­forschung in die indus­trielle Anwen­dung zu überführen.

Innova­tion, Technolo­gi­etrans­fer und Souveränität

P4Q adressiert zentrale Heraus­forderun­gen der Quanten­technologien: Die Repro­duzier­barkeit und Skalier­barkeit photonis­cher Kompo­nen­ten für Anwen­dun­gen wie Quanten-Sensorik, abhör­sichere Kommu­nika­tion und Quanten­computing. Mit dem Fokus auf Standards, neue Produk­tion­stech­niken sowie Test- und Packaging-Ansätze ermöglicht P4Q die großskalige Demon­stra­tion (TRL‑8 / MRL‑8) und bahnt den Weg zur Industrialisierung.

Das Projekt trägt damit maßge­blich zur Stärkung der Innova­tions­fähigkeit, Erhöhung der technol­o­gis­chen Souveränität und Resilienz sowie zur Quali­fizierung von Fachkräften bei – ganz im Sinne der Landes- und Bundesstrate­gien für Quantentechnologien.

Partner aus dem QuantumBW-Netzw­erk und inter­na­tionale Zusammenarbeit

P4Q vereint 29 Partner aus Univer­sitäten, Forschungsin­sti­tuten und der Indus­trie aus insge­samt 12 europäis­chen Ländern. Die Förderung des Projekts erfolgt zur Hälfte durch die Europäis­che Union (ChipsJU) und zur anderen Hälfte durch nationale Beiträge, darunter das Bundesmin­is­terium für Forschung, Technolo­gie und Raumfahrt (BMFTR).

Ein weiteres Highlight: Die Teilnahme von Partnern aus den Nieder­lan­den und aus dem QuantumBW-Netzw­erk unter­stre­ichen die Ambitio­nen der inter­na­tionalen Vernet­zung im Bereich der Quanten­technologien gemäß dem „Memoran­dum of Under­stand­ing“ (MoU) zwischen QuantumBW und dem nieder­ländis­chen Pendant Quantum Delta NL. P4Q ist damit ein lebendi­ges Beispiel für die Zielset­zung von QuantumBW: Innova­tion fördern, Technolo­gi­etrans­fer beschle­u­ni­gen und Forschungsin­fra­struk­turen gemein­sam nutzen; kurzum: Baden-Württemberg als global vernet­zten Hotspot für Quanten­technologien etablieren.

QuantumBW gratuliert und blickt in die Zukunft

QuantumBW gratuliert dem gesamten P4Q-Konsortium herzlich zum Projek­t­start. Wir freuen uns auf die innov­a­tiven Ergeb­nisse und die Impulse, die dieses Projekt für das Quanten-Ökosystem in Baden-Württemberg und darüber hinaus setzen wird!